Yoga findet nicht nur auf der Matte statt. Es beginnt vielleicht dort, mit einem Atemzug, einer Bewegung, einem bewussten Moment. Aber es endet nicht, wenn wir die Matte wieder einrollen.
Yoga zeigt sich in all unseren Handlungen. Und mindestens dreimal am Tag haben wir die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen: Was tut mir gut? Was lässt mich vital und klar fühlen? Und welchen Einfluss hat das, was ich esse, auf andere Lebewesen und unseren Planeten?
Ein zentrales Prinzip der Yogaphilosophie ist Ahimsa – Gewaltlosigkeit. Der Versuch, so wenig Schaden wie möglich zu verursachen. Für mich findet dieses Prinzip ganz eindeutig auch auf dem Teller statt. Alle die mich kennen, wissen, wie sehr ich Essen liebe und genieße. Pflanzliche Ernährung ist für mich dabei keine Einschränkung, sondern ein Ausdruck von Mitgefühl und von Genuss.
Denn all die Food Blogs, die ich dir heute vorstellen möchte, sind nicht nur pflanzlich, sondern überaus kreativ, bunt und unglaublich lecker. Es fehlt an nichts. Im Gegenteil, meine Küche wäre ohne sie um einiges langweiliger.
Hier kommen meine drei Lieblings-Food-Blogs, deren Tabs bei mir immer offen sind und deren Newsletter ich natürlich abonniert habe:
1. Eat this
Den Blog Eat this liebe ich schon seit vielen Jahren. Nadine und Jörg aus der Nähe von Ulm, schaffen es immer wieder, frische, moderne und oft asiatisch inspirierte Rezepte zu entwickeln, die mich wirklich begeistern.
Ich liebe diese Aromenvielfalt, viel Ingwer, Sesam, Limette, frische Kräuter wie Koriander und Petersilie. Es wird einfach nie langweilig. Wenn ich nicht weiß, was ich kochen soll, finde ich dort eigentlich immer etwas, das mich sofort anspricht. Spätestens Freitagmittag, nachdem der wöchentliche Newsletter ankommt, weiß ich, was ich am Wochenende Leckeres zaubere.
👉🏻 Hier geht’s zum Blog:
https://www.eat-this.org
2. Yogi Küche
Die Yogi-Küche von meiner Lehrerin Romy ist für mich etwas ganz Besonderes. Einige der Rezepte durfte ich schon während meiner Yoga-Ausbildung genießen und sie begleiten mich bis heute.
Wenn du es süß magst, probiere unbedingt die Brownies oder Blondies. Auch der Crumble ist ein absoluter Traum. Und der Reis mit Kokosmilch und Kidneybohnen? Der steht bei mir ungefähr einmal pro Woche auf dem Tisch. Schnell gemacht, sättigend und so wohltuend.
👉🏻 Hier findest du meine Lieblingsrezepte:
https://yogi-kueche.de/
3. Zucker & Jagdwurst
Zucker & Jagdwurst schafft es immer wieder, klassische deutsche Gerichte ins Pflanzliche zu übersetzen – und zwar so, dass wirklich niemand etwas vermisst.
Gerade an Weihnachten habe ich schon einige Rezepte von ihnen ausprobiert, und selbst meine Familie war begeistert. Nussbraten und Kaiserschmarrn? Kein Problem! Herzhaft, würzig, vertraut und trotzdem neu interpretiert.
👉🏻 Hier geht’s zum Blog:
https://www.zuckerjagdwurst.com
Vielleicht magst du dich ja inspirieren lassen und dich trauen, ein neues Rezept auszuprobieren. Yoga darf auch in der Küche stattfinden. Mit Freude, mit Neugier und mit einem Löffel in der Hand statt mit verschränkten Armen.
Und wer weiß, vielleicht steht dein nächstes Lieblingsgericht schon bereit. 🤍