Warum ich nie Yoga unterrichten wollte

2018 stand ich an einem Wendepunkt in meinem Leben. Eine langjährige Beziehung war zu Ende gegangen, und ich fühlte, das etwas in mir im Umbruch war. In dieser Zeit wurde Yoga mein Anker, mein Zufluchtsort. Die Mittwochabend-Klasse mit Julia war mein wöchentlicher Lichtblick. Jedes Mal, wenn ich nach Hause ging, fühlte ich mich leicht, fast schwebend – als hätte jemand eine unsichtbare Last von meinen Schultern genommen

Mit der Zeit wuchs in mir eine Frage: Warum tat mir diese Praxis so gut? Was genau passierte da, auf und abseits der Matte? Ich wollte mehr verstehen, tiefer eintauchen. Aber der Gedanke, eine Ausbildung zu machen, war furchteinflößend. War ich überhaupt flexibel genug? Praktizierte ich schon lange genug? Muss ich einen Kopfstand können? Trotz meiner Zweifel nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte Julia nach einer Empfehlung. Ihre Antwort war klar: „Schau dir Romy Siemens an.“

Kurz darauf saß ich im Zug nach Berlin, um eine Klasse bei Romy zu besuchen. Und was soll ich sagen? Ich wusste sofort, dass sie die richtige Lehrerin für mich war. Ohne lange zu überlegen, meldete ich mich für die 200-Stunden-Ausbildung an. Damals hatte ich keine Ahnung, dass dieser Schritt eine bis heute andauernde Freundschaft und tiefe Verbindung begründen würde – oder dass Romy zu einer der wichtigsten Personen auf meinem Weg werden würde.

Am ersten Ausbildungstag fragte Romy in die Runde, wer vorhabe zu unterrichten. Von zwölf Teilnehmenden hob nur eine Person die Hand. Ich war also nicht allein mit meinem rein persönlichen Interesse. Doch während der Monate der Ausbildung merkte ich schnell, dass das Unterrichten mir unerwartet große Freude bereitete. Trotz anfänglicher Unsicherheiten wurde es zu etwas, das mich bis heute begeistert.

Heute, sieben Jahre später, blicke ich voller Dankbarkeit zurück. Ich bin so froh, damals den Mut gefunden zu haben, diesen Weg einzuschlagen – einen Weg, der mich nicht nur tiefer in meine eigene Praxis geführt hat, sondern mich auch dazu gebracht hat, mein Wissen weiterzugeben.

Und nun? Im Oktober 2025 werde ich als Referentin meine Lieblingsmodule in der kommenden Ausbildung mit Romy unterrichten. Ein Kreis schließt sich, und ich könnte nicht glücklicher sein, diesen Weg mit so wunderbaren Lehrerinnen wie Sabine und Julie im Romyoga-Team zu teilen. Wer hätte das damals gedacht?

Da Liebe bekanntlich duch den Magen geht, lege ich dir auch den Food Blog von Romy ans Herz. Bei den Ausbildungswochenende in Berlin, kocht Romy mit viiiieel Liebe und Genuss.

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